22.02.2019

Wieviel Vitamin B12 muss sein?

Erwachsene sollen mehr Vitamin B12 zu sich nehmen, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Sie hat die Referenzwerte für die Vitamin-B12-Zufuhr überarbeitet und um ein Drittel erhöht.... [ mehr lesen ]

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22.02.2019

Wieviel Vitamin B12 muss sein?

Erwachsene sollen mehr Vitamin B12 zu sich nehmen, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Sie hat die Referenzwerte für die Vitamin-B12-Zufuhr überarbeitet und um ein Drittel erhöht.

Täglich 1 kleines Glas Milch, ein Ei, ein Joghurt und etwas Käse

4,0 statt bisher 3,0 Mikrogramm Vitamin B12 täglich, das ist die aktualisierte Empfehlung der DGE bezüglich der Vitamin B12-Zufuhr für Erwachsene. Wer regelmäßig Milch und Milchprodukte, Fisch, Geflügel, mageres Fleisch und Meeresfrüchten zu sich nimmt, ist in der Regel gut mit dem wichtigen Vitamin versorgt. Die für Erwachsene empfohlene tägliche Menge an Vitamin B12 lässt sich beispielsweise mit einem kleinen Glas Milch, einem Ei, einem Becher Joghurt und 60 Gramm Camembert erreichen. Für Schwangere sind 4,5 Mikrogramm und für Stillende 5,5 Mikrogramm Vitamin B12 täglich angemessen, betont die DGE in einer Pressemeldung.

Lebenswichtig für Blut und Gehirn

Vitamin B12 ist für viele Vorgänge im Körper wichtig, es ist an der Zellteilung, der Blutbildung und der DNA-Synthese beteiligt. Ein Mangel führt zu Blutarmut, neurologischen Störungen und psychischen Beschwerden wie Ermüdung oder depressiven Verstimmungen. Fehlt Vitamin B12 in der Schwangerschaft, drohen Fehlgeburt und Präeklampsie, fehlt es beim Stillen, kommt es beim Kind zu Entwicklungsstörungen in Nerven und Gehirn.

Veganer und Vegetarier gefährdet

Da Vitamin nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt, müssen Veganer dauerhaft ein Vitamin-B12-Präparat einnehmen, um Defizite zu vermeiden, empfiehlt die DGE. Auch Vegetarier sollten auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin B12 achten, vor allem Schwangere und stillende Mütter. Gefährdet für einen Vitamin B12-Mangel sind zudem alte Menschen oder Patienten mit einer entzündlichen Darmerkrankung. Hier gilt es, bei etwaigen Beschwerden wie Blutarmut und Müdigkeit auch nach einem Vitamin-B12-Mangel zu fahnden und eine ausreichende Zufuhr des Vitamins zu gewährleisten.

Quelle: DGE

21.02.2019

Wie Patientenaufklärung gelingt

Das Vermitteln von Informationen rund um das Thema Gesundheit gestaltet sich nicht immer einfach. Ob ein Text als Broschüre oder Comic besser ankommt, hängt bei älteren Menschen auch davon ab, ob er gedruckt oder elektronisch dargestellt wird.... [ mehr lesen ]

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21.02.2019

Wie Patientenaufklärung gelingt

Das Vermitteln von Informationen rund um das Thema Gesundheit gestaltet sich nicht immer einfach. Ob ein Text als Broschüre oder Comic besser ankommt, hängt bei älteren Menschen auch davon ab, ob er gedruckt oder elektronisch dargestellt wird.

Lieber gedruckte Bilder als Texte auf Tablets

Wissenschaftler von den Universitäten Münster und Bremen untersuchten, auf welche Weise Gesundheitsinformationen für ältere Erwachsene besser zugänglich waren. Dabei verglichen sie, wie effektiv Informationen im traditionellen Broschürenformat und als Fotostory für die Nutzer ab 50 Jahren waren, beide jeweils in gedruckter Version oder auf einem Tablet. Zur Überprüfung dienten Fragebögen, die die Probanden vor und nach einem Testdurchlauf ausfüllten.

Verglichen mit der Broschüre bewerteten die Testpersonen die Darstellung von Gesundheitsinformationen in Form von Bildern im Comicformat mit Sprechblasen als leichter verständlich und informativer. Sie bevorzugten dabei die Papierversion, die ihnen weniger langweilig erschien wie die Tabletvariante. „Traditionelle Broschüren auf einem Tablet scheinen die am wenigsten effektive Kommunikationsmöglichkeit […] für ältere Erwachsene zu sein, ergänzen die Forscher um Shu Lin Tan.

Nach Meinung der Wissenschaftler sollten bei der Integration neuer Technologien in weite Bevölkerungsteile neben den Vorteilen auch deren Nachteile wie spezielle Anforderungen an Benutzer und Geräte berücksichtigt werden. Das Forscherteam empfiehlt weitere Studien mit höheren Teilnehmerzahlen in anderen Ländern, um genauere Aussagen treffen zu können.

Quelle: Ärzteblatt

20.02.2019

Herzschwäche durch Klappenfehler

Seit einigen Jahren besteht die Möglichkeit, eine Verschlussschwäche der Mitralklappen durch ein künstliches Implantat zu behandeln. Mainzer Wissenschaftler belegten die Vorteile dieser Behandlung für die Betroffenen in einer Studie.... [ mehr lesen ]

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20.02.2019

Herzschwäche durch Klappenfehler

Seit einigen Jahren besteht die Möglichkeit, eine Verschlussschwäche der Mitralklappen durch ein künstliches Implantat zu behandeln. Mainzer Wissenschaftler belegten die Vorteile dieser Behandlung für die Betroffenen in einer Studie.

Weltweit größte Studie zu Implantation an defekter Herzklappe

Bei etwa 10 Prozent der Über-75-Jährigen schließt die Mitralklappe zwischen linkem Herzvorhof und linker Herzkammer nicht vollständig. Es kommt zur Mitralklappeninsuffizienz, der häufigsten Herzklappenerkrankung in Europa und den USA. Als Folge fließt das Blut beim Herzschlag in den Herzvorhof zurück. Zu wenig Blut erreicht den großen Körperkreislauf und die Betroffenen leiden unter körperlicher Leistungsschwäche mit Luftnot.

Da viele Patienten für eine offene Operation am Herzen zu alt waren, bestand bis vor wenigen Jahren keine Aussicht auf Heilung. Aus diesem Grund war der minimal-invasive Eingriff mit der Mitraclip®-Implantation mit großen Erwartungen verbunden. Hierbei führt der Chirurg die Klappenhilfe über einen Katheter von der Leiste aus ein und dichtet die Herzklappe damit ab. Eine Eröffnung des Brustraums und der Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine sind nicht mehr notwendig.

Forscher vom Zentrum für Kardiologie der Universität Mainz untersuchten nun an über 13.500 Patienten im Alter zwischen 70 und 89 Jahren den Behandlungserfolg dieses minimal-invasiven Eingriffs an der Mitralklappe.

Geringe Komplikations- und Sterblichkeitsrate

Die Forscher betrachteten die Häufigkeit von Herzschwäche, Bluttransfusionen, Schlaganfällen, Lungenembolien und Herzbeutelergüssen nach Mitraclip®-Implantation während des Klinikaufenthalts und stellten eine sehr niedrige Sterblichkeitsrate fest. Erstautor Ralph Stephan von Bardeleben resümiert: „Die kathetergestützte Therapie der Herzklappen hat sich damit in nur zehn Jahren von einer Nischenbehandlung inoperabler Patienten zu einer relevanten und sicheren Therapieoption entwickelt, das unterstreicht unsere neue Studie […].“

Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz

19.02.2019

Lachen ist Medizin

Lachen ist eine ernstzunehmende Angelegenheit! Es senkt den Blutzucker, normalisiert den Blutdruck und lässt überflüssige Pfunde purzeln – und alles ohne Nebenwirkungen.... [ mehr lesen ]

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19.02.2019

Lachen ist Medizin

Lachen ist eine ernstzunehmende Angelegenheit! Es senkt den Blutzucker, normalisiert den Blutdruck und lässt überflüssige Pfunde purzeln – und alles ohne Nebenwirkungen.

Lachen für das Immunsystem

Kennen Sie ein Allheilmittel, das gegen alle Zivilisationskrankheiten hilft und keinen Cent kostet? Die Antwort ist so banal wie genial: Lachen. Wer ausgiebig und von Herzen lacht, aktiviert seine T-Zellen und stärkt so das Immunsystem und damit die Abwehrkräfte des Körpers gegen unzählige Infektionskrankheiten. Doch das ist nicht alles.

Lachen als Schmerzmittel

„Dass Lachen gegen Schmerzen hilft, kann sich jeder selbst beweisen“, meint Dr. Eckhardt von Hirschhausen. „Hauen Sie sich zweimal mit dem Hammer auf den eigenen Daumen. Einmal alleine und einmal in Gesellschaft. Alleine tut es lange weh, in Gesellschaft muss ich darüber lachen und der Schmerz lässt nach“, erklärt der Humorist und Gründer der Stiftung "Humor Hilft Heilen“.

Lachen senkt den Blutzucker

Auch Studien belegen die heilsame Wirkung des Lachens. Beispielsweise servierten Forscher Diabetikern eine Mahlzeit. Die eine Hälfte schickten sie anschließend in eine Comedy-Show, die andere Hälfte verdaute ihr Essen zu Hause. Anschließend bestimmten die Wissenschaftler bei allen Testpersonen den Blutzucker. Tatsächlich erzielten die Personen, die einen heiteren Abend genossen hatten, einen niedrigeren Blutzuckerspiegel als die Zu-Hause-Gebliebenen.

Lachen als Schlankmacher

„Lachen hilft auch beim Abnehmen!“, weiß von Hirschhausen. „Nicht nur, weil es Kalorien verbraucht. Viel wichtiger: Während man lacht, kann man nicht essen“, scherzt der studierte Arzt. Dann enthüllt er das wahre Geheimnis um die schlankmachende Wirkung: „Übergewicht entsteht oft aufgrund von Stress und negativen Gefühlen, die man versucht, über Hochkalorisches zu kompensieren.“ Genau an dieser Stelle greift das Lachen ein: Es wirkt als Gegenmittel bei Stress.

Gegengift bei Stress

Seine stresslindernde Wirkung macht das Lachen zum Allheilmittel bei nahezu jeder Zivilisationskrankheit. Egal ob Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht oder Tinnitus. Die genannten Erkrankungen verschlechtern sich bei Stress und verursachen ihrerseits wieder Stress. Lachen durchbricht den Teufelskreis. Es entspannt und vermittelt eine positive Lebenshaltung. Das wirkt auch auf die Mitmenschen. Mit anderen Worten: Lachen macht attraktiv!

Quelle: Deutsche Diabetes-Hilfe, Stiftung „Humor Hilft Heilen“